WEINGUT
ZULL
Unser Wein definiert sich vor allem durch den Boden, auf dem er wächst.

ERDE – WASSER – LUFT
DER MANHARTSBERG
EINES DER ÄLTESTEN GEBIRGE ÖSTERREICHS
Erde. Der Manhartsberg ist ein Granitmassiv der Böhmischen Masse, rund 600 Millionen Jahre alt – ursprünglich so hoch wie der Himalaya, heute bis auf den Sockel abgetragen. Was blieb, ist Granitverwitterungsgestein. Es liegt in all unseren sechzehn Weingärten.
Wasser. Der Granit ist porös und speichert kaum Wasser, Ton und Kalk fehlen weitgehend. Die Reben müssen tief wurzeln, um zu finden was sie brauchen. Genau das gibt den Weinen ihre Mineralik.
Luft. Der Höhenzug des Manhartsberges zieht von Znojmo an der Thaya bis Strass im Strassertal und trennt Waldviertel von Weinviertel. Im Westen liegt das höhere, deutlich kühlere Waldviertel. Hier weht überwiegend Westwind, dessen kühle Luft auch durch unsere Weingärten streicht. Perfekt für lebendige Säure.
WIR wollen uns als Weinmacher
so weit wie möglich ZURÜCKNEHMEN
und das TERROIR sprechen lassen.

UNSER ORT
Schrattenthal
Das Weingut Zull liegt in Schrattenthal, der kleinsten Weinstadt Österreichs, 80 Kilometer nördlich von Wien. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1220, ist Schrattenthal eine historische Stadtgemeinde im nordwestlichen Weinviertel & nahe dem kühleren Waldviertel und der Grenze zur tschechischen Republik.

UNSERE BÖDEN
Geologie und Terroir
Die Weingärten um Schrattenthal liegen zwischen Seehöhen von 260 bis 390 Metern über dem Meeresspiegel, etwa auf dem selben Breitengrad wie das französische Weinbaugebiet Elsass. Der nahe Manhartsberg – ein Granitmassiv der Böhmischen Masse und natürliche Grenze zum Waldviertel – prägt die Böden in der Region. Hier finden sich bis zu sechshunderte Millionen Jahre alte Granitböden mit mehr oder weniger Lössauflage.
Dieser feine Flugsand – ein Sediment aus vorwiegend Schluff – wurde zuletzt erst vor ca. 11.700 Jahren während der letzten Eiszeit aus dem Osten angeweht. Die höhergelegenen Wälder im Westen haben großen Einfluss auf das kontinentale Klima – im Besonderen sind es die kühlen Winde, welche die Aromatik der Trauben während der Reife positiv beeinflussen.
